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Apr

2 Regeln zum richtigen Düngen

Düngen kann man wie auch den Baumschnitt, Obstbaumschnitt bzw. Gehölzschnitt und ähnliches zur Wissenschaft machen, hat man sich jedoch einmal klargemacht, warum man wann und wie düngt, braucht man dabei nicht mehr für jede Pflanze einzeln die Bücher zu wälzen.

Im Garten und Zimmer, wo man Pflanzen nur zur Freude hält, geht es nämlich auch schnell und einfach, Hauptregeln:

  1. Nur während der Wachstumsperiode (Frühling, Sommer)
    von Austriebsbeginn  bis Triebabschluss (ca. Anfang Febr. bis Mitte Aug.), denn während der Ruheperiode (Herbst, Winter) nehmen die Pflanzen keine Nährstoffe auf.
  2. Nie auf trockenen Wurzelballen

Wann bzw. welchen Dünger verwenden:

Kompost und anderen Dünger ausschließlich mäßig und nur in der Wachstumsperiode (Austriebsbeginn, meist März bis Ende Juli/Anfang August) ausbringen.

Niemals zu anderen Zeitpunkten düngen! Die Pflanzen können sonst nicht ausreifen (verholzen), sondern wachsen weiter und sind mit weichen Trieben dann frostempfindlich.

Freiland:

  • Kompost oder
  • Organisch-mineralischer Spezialdünger für Blütengehölze/Rosen bzw. für Moorbeetpflanzen/Rhododendren für kalkempfindliche Pflanzen;
    preiswerte Sorten erhältlich z.B. beim Praktiker; ca. EUR 2,-/2,5kg

Kübelpflanzen / Zimmerpflanzen (Topfpflanzen):

  • Flüssigdünger. Besonders einfach zu benutzen, schnell wirksam.
    Anwendung: I.d.R. etwa alle 14 Tage ins Gießwasser, Menge nach der Herstellerangabe. Auch Flüssigdünger nie auf trockenes Substrat gießen, sondern die Pflanzen vor dem Düngen immer leicht gießen.
  • Blaukorn kann man als Sparfuchs verwenden, damit können Pflanzen jedoch besonders leicht „verbrennen“. Niemals mehr als jeweils ein paar Kügelchen auf die feuchte Erde, Abstand 1-2 cm, anschließend gießen.
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